FreeNAS wechselt zu Linux zu FreeBSD

Sonntag, 6. Dezember 2009

Im September kamen die ersten Gerüchte auf, welche auch recht schnell durch Volker, dem project leader, bestätigt wurden, FreeNAS wechselt von der FreeBSD Basis (eigentlich m0n0), auf Debian. Zu lesen gibt es dazu einiges in diesem Thread.

Volker führte vor allem die schlechte Situation der Hardware-Unterstützung auf, sowie die Probleme bei einem Umstieg auf FreeBSD 8.0 Basis - hier hätte man seiner Meinung nach das Rad nochmals neu erfinden müssen. Aus diesem Grund könne man gleich zu Debian als Basis wechseln, da hier mit apt-get ein tool zur Verfügung steht, welches den Bedürfnissen genüge tut.
Auch die vielen Bugs im FreeBSD Core (?) und das ZFS nun doch nicht das gelbe vom Ei sei, sprechen für einen Umstieg (bzw. soll es, laut Volker, in Kürze entsprechende Alternativen zu ZFS unter Linux geben - welche das sein mögen ist mir nicht bekannt...).

Alles in allem soll das ganz dann als CoreNAS bekannt werden.

Damit könnte die Geschichte ein Ende haben und eine Abkehr von BSD hin zu Linux bedeuten, wenn, ja wenn da nicht iXSystems wäre.

Wie Olivier Cochard-Labbé, der Gründer des FreeNAS Projekts, am 04. Dezember nun mitteilte, wird FreeNAS weiterhin leben, unter der Obhut von iXSystems, welche sich der Entwicklung von FreeNAS annehmen werden.






FreeBSD: Patch Patch Patch

Montag, 5. Oktober 2009

Das FreeBSD Project hat drei Patches freigegeben welche Schwachstellen beseitigen die es einem User ermöglichen an höhere Rechte zu gelangen.

Selbst heise berichtet darüber. Wobei. Wann berichtet heise denn über FreeBSD? Oder über BSD im allgemeinen? Meist wenn es um Schwachstellen geht oder eine neue Major Version herauskommt. Allerdings bleiben die technischen Neuerung meist ohne Beachtung, und da gibt es bei FreeBSD, NetBSD und OpenBSD immer einiges zu berichten. Schade das die BSDs auch für heise immer noch Exoten sind....

So, hier aber die Links zu den Security Advisories und Patches:
http://security.freebsd.org/advisories/FreeBSD-EN-09:05.null.asc
http://security.freebsd.org/advisories/FreeBSD-SA-09:14.devfs.asc
http://security.freebsd.org/advisories/FreeBSD-SA-09:13.pipe.asc

DesktopBSD: So long, and thanks for all the fish

Dienstag, 15. September 2009

Es war in letzter Zeit ziemlich ruhig geworden um DesktopBSD, doch nun ist doch eine neue Version von DesktopBSD erschienen, DesktopBSD 1.7.

Dies wird allerdings auch die letzte Version von DesktopBSD von Peter Hofer, dem Entwickler, sein.

Zu den Änderungen gehören dabei:

FreeBSD 7.2 as stable and secure base system
KDE 3.5.10 as mature and easy-to-use desktop environment
OpenOffice.org 3.1.1 as feature-rich office suite
Pre-installed Java SE 6 environment
X.Org release 7.4 with extensive graphics hardware support
Large number of enhancements and fixes


Den Download gibt es hier.

Neben PCBSD ist DesktopBSD die wohl bekannteste und älteste Version von FreeBSD welche die Nutzung von FreeBSD für den Desktop vereinfacht. Im Gegensatz zu PCBSD wird DesktopBSD allerdings mehr oder weniger von einer Person, Peter Hofer, entwickelt. Da ein solches Projekt, um auch immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, viel Zeit benötigt, hat Peter nun einen Schlussstrich gezogen:

This is the last and final release of the DesktopBSD project. I find myself having less and less time to spare lately and no longer desire to keep developing and maintaining this project. However, because DesktopBSD is based entirely on FreeBSD, further support for the operating system and availability of up-to-date software for DesktopBSD 1.7 is ensured.


Ob sich hier eventuell andere Entwickler finden, welche das Projekt weiterführen, ist nicht bekannt. Nutzer von DesktopBSD werden, da DesktopBSD auf FreeBSD aufsetzt, durch FreeBSD mit Updates versorgt, allerdings ist die Entwicklung, Stand heute, von DesktopBSD abgeschlossen und wird nicht weiter verfolgt.

Danke an Peter Hofer, welcher, durch die Entwicklung von DesktopBSD, FreeBSD für den Desktop besser nutzbar machte, was gerade Anfänger sehr zu schätzen wussten.


FreeBSD, das OS der bösen Kommunisten

Freitag, 15. Mai 2009

Die USA haben ihren Stealth-Bomber und Barack Obama, der "Feind" im roten Land China hingegen hat mehr als eine Milliarde Einwohner und nun auch, laut Heise, eine "Geheimwaffe" im Cyberkrieg. Nur, wie geheim ist denn diese "Geheimwaffe", dieses China-OS, genannt Kylin?

Angeblich ist es ein proprietäres Betriebssystem, welches das chinesische Militär nutzt, um so Einbrüche durch ausländische Geheimdienste zu erschweren. Aber nicht nur das es ist laut Washington Post ein "Problem" für die US Geheimdienste, auch das ein spezieller Chip in den Systemen Angriffe verhinden sollen.

Aber lassen wir die Katze aus dem Sack, Kylin OS (oder Kirin OS) scheint ein gehärtetes FreeBSD, basierend auf Version 5.3, zu sein. Die bösen bösen roten Socken nutzen also FreeBSD, dies dürfte die Hardliner in den USA wieder dazu verleiten FreeBSD gleich ganz zu verbieten, Homeland Security wird sicherlich schon die nächsten Schritte eingeleitet haben. Nur gut das FreeBSD schon tot ist.

Nach einer Analyse des Kernels kann man sicher sein das es sich hierbei um ein FreeBSD handelt.

Interessant ist das Vorgehen der Chinesen allemal. Sie härten ein schon vorhandenes OS und passen es auf ihre Bedürfnisse an. Dazu verwenden sie auch noch ein OS welches als allgemein sicher gilt. Da China hier sicherlich viel Wert auf Sicherheit legt ist es interessant das man sich hier für FreeBSD als Basis entschieden hat. Ist Linux hier keine Wahl? Schon zu weit verbreitet? Was ist mit Plan9?

Wie dem auch sei, so geheimnisvoll scheint das OS aus China nicht zu sein. Einen Vorteil gegenüber den USA haben sie sicherlich, statt Windows einzusetzen und hier die üblichen Trojaner zu sammeln, wird dies mit einem FreeBSD basierenden System wohl kaum gelingen.

Cyberkrieg China vs USA: 1:0 für China dank FreeBSD.

Zum Abschluss zaubern wir dann noch das Kaninchen aus dem Hut, Kylin gibt es anscheinend auch schon zum download.


Das bessere Debian? GNU/kFreeBSD

Dienstag, 5. Mai 2009

Vor einem Monat war zu lesen, dass es nun ein Debian mit FreeBSD Kernel gibt.
Dabei steht sicherlich die Frage des Mehrwert im Raum, bzw. welchen Sinn es hat, ein komplettes System wie FreeBSD auseinanderzureissen um den Kernel zu nutzen. Ob Blödsinn oder nicht, ob Ressourcenverschwendung oder nicht, man könnte vortrefflich diskutieren und würde nie auf einen Nenner kommen.
Auf der einen Seite sind die BSDler, welchen es sauer aufstösst den FreeBSD Kernel in mitten eines GNU Userlands zu sehen. Auf der anderen Seite gibt es viele denen es egal ist, bzw. die sich an der Schöpfungsgeschichte erfreuen.

Im Debian Wiki gibt es nun eine kleine Sammlung an Pros für GNU/kFreeBSD. Ein kurzer Auszug:

•Cleaner or more standard kernel interfaces
•Single /dev implementation via devfs, instead of the 3 discordant ways of handling /dev that Linux provides.
•OpenBSD Packet Filter (pf).
•Other nice security features, like jails.
•Support for NDIS drivers in the mainline kernel. On Linux, NdisWrapper is unlikely to make it into the mainline kernel.
•Possible support for ZFS in the mainline kernel. Due to license and patent issues, ZFS is unlikely to appear on Linux.
•Some people say that kFreeBSD has better performance and/or stability (especially in disk/filesystem areas).
•The FreeBSD kernel might support some hardware which Linux does not support and/or the FreeBSD kernel support might be better (fewer bugs).


Sieht man die Vorteile erkennt man auch gleich die Nachteile welche Debian mit Linux Kernel gegenüber GNU/kFreeBSD hat. Wobei dies hauptsächlich eine Geschmacksfrage darstellt.

Interessierte können sich auf die Mailingsliste eintragen oder den IRC channel besuchen (#gnu-kbsd IRC-Kanal auf irc.freenode.net).

Eine Hilfe zur Installation von GNU/kFreeBSD gibt es hier, ebenso ist eine Todo-Liste vorhanden mit Features die noch fehlen.

Am Anfang stand allerdings das ISO, zum download von GNU/kFreeBSD geht es hier.

Die Zukunft wird zeigen ob man bei Debian weiterhin grosse Fortschritte mit GNU/kFreeBSD macht und wie dies bei den Anwendern ankommt. Eventuell erlebt man irgendwann das Debian komplett auf den FreeBSD Kernel umschwenkt. Denkbar ist alles, man dachte auch nie das der FreeBSD einmal extrahiert wird, dass Apple auf Intel umsteigt oder Oracle SUN schluckt. Die Vergleiche hinken? Durchaus, wie jeder Vergleich, aber denkbar ist alles.


FreeBSD - hier und jetzt - 7.2 und virtuell

Montag, 4. Mai 2009

Erst vor wenigen Tagen wurde darüber berichtet, dass OpenBSD, NetBSD und DragonFlyBSD mit neuen Versionen aufwarten können. Einzig FreeBSD fehlte in der Sammlung noch um den Frühling endgültig zu versüßen.
Nun ist es also soweit, FreeBSD 7.2 steht ab sofort zum download bereit. Neben den üblichen FTP-Quellen kann FreeBSD auch seit geraumer Zeit via Bitorrent heruntergeladen werden.
Mit FreeBSD 7.2 gibt es auch eine Reihe von Änderungen:

Jail2 unterstützt nun unbegrenzt viele IPv4- und IPv6-Adressen pro Jail, auch wurden einige Tools überarbeitet was die Administration vereinfachen soll.
Interessant ist auch die Möglichkeit name-based Jails anzulegen, ohne eine IP zu vergeben und cross Plattform Jails (i386 Jail unter AMD64).

FreeBSD/AMD64 hat nun einen maximalen Kernelspeicher von 6GB (interessant für den Ressourcenfresser ZFS).


Was fehlt also noch? Nun, sicherlich das eine oder andere, wichtig wäre allerdings für viele die Möglichkeit virtuelle Maschinen auf FreeBSD zu betreiben. Sicherlich gibt es QEMU/KQEMU, aber dies wird nicht jedem zusagen und man fragt sich weiterhin warum es nichts für (Free)BSD gibt.

Nun, damit dürfte (langsam) Schluss sein. VirtualBox lässt sich an endlich auch unter FreeBSD zu funktionieren wie man diesem Beitrag entnehmen kann. Auch screenshots sind schon vorhanden. Sicherlich, die Liste der nicht funktionierenden Optionen ist noch lang, aber es scheint nun wirklich nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

BSD en masse - oder FreeBSD ist das letzte...

Donnerstag, 30. April 2009

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohl bekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
- Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist' s!
Dich hab' ich vernommen!


So sprach es einst Eduard Mörike.
Wollen wir aber das literarische Quartett hinter uns lassen und wenden uns dem dem BSD Trio zu.

Da ist zum einen DragonFlyBSD. Hier wurde das neueste Release, 2.2.1, am 27. April 2009 herausgegeben. Es gibt nicht viele Changes, interessant wäre es, ob der Fehler unter HammerFS mittlerweile gefunden und eliminiert wurde.

Zum anderen kommt NetBSD seit dem 29. April 2009 mit der Version 5.0 um die Ecke. Vor nicht allzu langer Zeit war man mit den Versionsnummern noch recht sparsam, dies dürfte allerdings der Vergangenheit angehören. Hier gab es eine Menge an Änderungen die man auf der Seite von NetBSD nachlesen kann.

Und dann war da noch OpenBSD. Wie immer eine Punktladung. Am 01.Mai 2009 (eigentlich schon am 30. April 2009) wurde OpenBSD 4.5 freigegeben. Diesmal ganz im Zeichen von Tron und dem Song "Games". Das ISO gibt es für x86 auch diesmal wieder zum download.

Fehlt nur noch FreeBSD. Hier steht man gerade bei FreeBSD 7.2-RC2, es ist also nur eine Frage der Zeit bis auch hier das neue Release erscheint.

Das Jahr fängt mit dem Frühling an, und die BSDs starten auch wieder voll durch. Es wird mal wieder ein spannendes und interessantes Jahr für die BSDs werden.


HammerFS is production ready...someway...or not...

Mittwoch, 15. April 2009

DragonFlyBSD hat sich mit dem von Matt Dillon entwickelten Dateisystem "HammerFS" wieder einen Schritt weiter von seinen Wurzeln, FreeBSD, entfernt.
Mit der DragonflyBSD Version 2.2 konnte man dann nachlesen, das HammerFS nun "irgendwie" produktionsstabil ist:

The DragonFly 2.2 release is here! The HAMMER filesystem is considered production-ready in this release; It was first released in July 2008.


Allerdings auch nur "irgendwie". Denn was ist bei einem Dateisystem schlimmer, als Daten zu "verlieren". Leider hat HammerFS dieses "Feature" aber im Angebot. Besorgniserregend auch, das bis dato noch nicht ermittelt werden konnte woran dies liegt.

Ein Einzelfall scheint es auch nicht zu sein wie man nachlesen kann.

Sicherlich arbeitet Matt mit Hochdruck an einer Lösung, denn, wie schon geschrieben, nichts ist schlimmer als die Gewissheit das die Daten nur "irgendwie" sicher sind und auch immer wieder gefunden werden können.

HammerFS ist sicherlich ein interessantes Dateisystem, die Zukunft wird zeigen ob es sich dabei ausserhalb von DragonFlyBSD durchzusetzen vermag. Der Start ging allerdings dabei ziemlich in die Hose.
Man sollte bei DragonFlyBSD eventuell in Zukunft vorsichtiger sein mit Aussagen bezüglich "produktionsstabil".

Ich wünsche Matt und DragonFlyBSD das hier schnell das Problem gefunden wird, und das man in Zukunft mit Ankündigungen etwas vorsichtiger ist.

Holzweg oder der richtige Pfad? Debian goes FreeBSD

Montag, 6. April 2009

Es gibt *BSD, Linux, viele Linux Distributionen, die alten Saurier wie AIX, HP-UX und Solaris, und dann war da noch GNU/kFreeBSD. Und ja, HURD kommt nächstes Jahr und Plan9 macht alles besser.

Wenden wir uns aber wieder Debian zu, oder FreeBSD, und eigentlich beiden.

Seit gestern ist es nun offiziell Debian gibt es für i386 und AMD64 nun auch mit FreeBSD Kernel. Der geneigte User hat nun also die Möglichkeit zwischen GNU/Linux Kernel und einem FreeBSD Kernel zu wählen.

Wozu das alles? Mir ist dies bis dato schleierhaft, ausser der technischen Verspieltheit und Ausdauer einiger Entwickler und Porter den FreeBSD Kernel aus dem FreeBSD System zu reissen und dann darauf die GNU Tools zu packen. Einen wirklichen Sinn, ausser einem "seht her, es geht", kann ich nicht erkennen. Hut ab, es geht, aber wo ist der Mehrwert?

Im Oktober 2006 wurde über das Vorhaben schon geschrieben "Markenrechtsverletzung durch Debian?" war damals der Titel. Diese scheint dann aber wohl nicht gegeben zu sein.

Etwas seltsam mutet dies alles an. Die *BSDs sind immer ein komplettes System mit Kernelland+Userland, welche in sync sein müssen. Das ist auch einer der Unterschiede zu den Linux Distributionen. Hier nimmt man den Kernel und jede Dsitribution packt ihre GNU-Sachen drumherum. Alle irgendwie anders, alle irgendwie gleich. Bei den *BSDs ist es immer ein komplettes OS.

Nun kann man darüber diskutieren ob es ein Holzweg ist den Debian hier eingeschlagen hat, allerdings könnte Debian auch auf dem richtigen Weg, alles was man bei Debian nun noch machen muss ist, das Userland durch ein BSD Userland zu ersetzten, dann hätte man ein fünftes grosses BSD. Aber es darf bezweifelt werden ob dies die Intention der Debian Etnwickler war und ist.


BSD +1, Linux -1: Tomahawk Computers wechselt zu BSD

Sonntag, 15. März 2009


Bis dato den meisten sicherlich vollkommen unbekannt und fremd, hat sich Tomahawk Computers von Linux losgesagt und basiert ab sofort auf *BSD.
Aus der Pressemitteilung von Tomahawk Computers:


[...]
Earlier versions of the Tomahawk Desktop was based on Linux for practical reasons. After evaluating various BSD offerings we have decided to use the FreeBSD as the foundation for Tomahawk Desktop kernel and for its key libraries. Development of the Tomahawk Desktop version 2.0 based on BSD code is now under way.
[...]


Warum aber wechselte Tomahawk Computers, ansässig in Singapore, von Linux zu *BSD?
Wie so oft, ist es neben technischer Belange, auch eine Frage der Lizenz, wie Tomahawk Computers hier schreibt:

Why we switched to BSD?
GPL license requirement of Linux make it illegal for graphic card manufacturers, printer manufacturers, sound card manufacturers, and various other device manufacturers to develop and distribute closed source binary drivers. Therefore, users of earlier versions of Tomahawk Desktop were left with no reliable drivers to get vital tasks done.
"Closed Source Linux kernel modules are illegal" - read more info
"any closed-source Linux kernel module or driver to be harmful and undesirable" - read more info
One of the most important technological development regarding file systems is ZFS. It not possible to import ZFS to Linux because of GPL licensing issues.


Auch wenn es nur eine kleine Firma ist, so wurde man sich darüber bewusst, welche Vorteile die BSD Lizenz bietet und mit welchen Nachteilen man unter Linux arbeiten muss. Auch ist die volle Integration von ZFS sicherlich ein weiterer technischer Punkt für FreeBSD.

Tomahawk Computers sind die Macher des Tomahawk Desktop Systems. Dieses beruht nun auf BSD Code und dem KDE.
Mit Tomhawk Desktop 2.0 sollten aller User Applikationen in real-time laufen, dies wiederum ist eine Anforderung geerade im professionellen Audio und Video Bereich.

Mehr Informationen dazu gibt es hier.


CLT2009: Erste Bilder Chemnitzer LinuxTage 2009

Samstag, 14. März 2009

Die Chemnitzer LinuxTage 2009 sind im vollen Gange und schon jetzt lässt sich ein Fazit ziehen.
Die Organisation ist wie immer sehr gut und so freut man sich schon auf den Social Event am Abend, wohl einzigartig bei Veranstaltungen und Messen dieser Art.

Hatte letztes Jahr der Sturm die Anreise noch erschwert, so ist das Wetter dieses Jahr deutlich besser und fast schon frühlingshaft. Ob es am guten Wetter liegt, an der Organisation oder was auch immer, dieses Jahr sind gefühlt deutlich mehr Besucher zu verzeichnen.

Die BSDs sind alle, bis auf DragonFlyBSD, wieder vertreten und bilden eine Linie auf der sonst von Linux (was auch sonst) geprägten Ausstellerwiese. Auch die BSDCertification Group, welche am Sonntag um 10:30Uhr wieder eine Prüfung abnimmt, ist wieder vertreten.

Für alle die dem Event fern geblieben sind, hier gibt es schon ein paar Bilder und Eindrücke.

Von CLT2009


Von CLT2009


Von CLT2009


Von CLT2009


FreeBSD Developer Handbook auf Deutsch

Samstag, 14. Februar 2009

Das FreeBSD Developer Handbook ist nun auch in deutscher Sprache erhältlich. Bis jetzt aber noch nicht von der FreeBSD Webseite aufrufbar.

Eine Reihe von Personen hat sich um die Übersetzung gekümmert, welche nun von Martin Wilke (aka miwi) in den CVS eingecheckt wurden.

Danke an alle Beteiligten für die gute Arbeit.

Am Anfang war die Grafik

Samstag, 14. Februar 2009

Bis jetzt war der erste grafische Kontakt beim booten eines FreeBSD Systems immer der splash screen. Darauf folgte, so man es wollte, beispielweise das direkte starten der grafischen Oberfläche mittels xdm.

Was bis jetzt noch fehlte, war und ist die Möglichkeit FreeBSD auch über eine GUI zu installieren. Sicherlich kann auch sysinstall als GUI betrachtet werden, aber ncurses ist nunmal nicht das was die meisten unter einer GUI(-Installation) verstehen würden.
Lassen sich die beiden FreeBSD Derivate, welche auf den Desktop zugeschnitten sind, DesktopBSD und PC-BSD, schon mit einer ansprechenden GUI installieren, sieht es beim FreeBSD Project hier immer noch mau aus.
Aber auch hier ist man daran eventuell eine vollwertige GUI zur Installation anzubieten (finstall ist dabei das Zauberwort). Gerade FreeBSD Neulinge würden sich darüber freuen.

Nimmt man diese einzelnen Komponenten zusammen, so könnte FreeBSD fast nahezu grafisch gebootet werden. Fehlt nur noch der Bootloader.

Aber auch hier gibt es nun einen ersten grafischen Bootloader für FreeBSD, welcher sich aber, laut seinem Entwickler Oliver Fromme, noch in der Gammaphase befindet.



Man darf also gespannt sein wohin der Weg noch führt. Allerdings wäre eine, so man den Weg des grafischen geht, eine einheitliche Handschrift sehr angenehm. So wirkt dies alles noch zu sehr zusammengebaut und hinterlässt keinen schönen Gesamteindruck, wenngleich die einzelnen Komponenten für sich sehr schön sind.

1.7GB geballte Ladung Betriebssystem

Sonntag, 7. Dezember 2008

FreeBSD läuft seit einiger Zeit zweigleisig, neben dem aktuellsten (ausser CURRENT versteht sich) 7.0 (auf welches bald 7.1 folgt) ist am 28. November 2008 die neuste und letzte Version der FreeBSD 6er Reihe, FreeBSD 6.4, erschienen.
Die grösste Änderung findet sich dabei allerdings nicht hier:

•New and much-improved NFS Lock Manager (NLM) client
•Support for the Camellia cipher
•boot loader changes allow, among other things, booting from USB devices and booting from GPT-labeled devices with GPT-enabled BIOSes
•DVD install ISO images for amd64/i386
•KDE updated to 3.5.10, GNOME updated to 2.22.3
•Updates for BIND, sendmail, OpenPAM, and others

Vielmehr ist es ab sofort möglich FreeBSD nicht nur als CD ISO zu beziehen, sondern auch als DVD ISO mit guten 1.7GB.

Warum allerdings die 1.7GB des 6.4 DVD-ISO mit gzip gepackt wurden und nicht mit BZip, bleibt fraglich. Wenn man schon BSD tools hierzu hat, warum dann nicht auch nutzen?


BSD in Massen. Von USB, Live und Installation...

Donnerstag, 27. November 2008

Die Welt steht nicht still und so auch nicht was sich rund um die BSDs so alles tut.
NetBSD 5 steht in den Startlöchern, FreeBSD 7.1 und FreeBSD 6.4 ebenso. Die FreeBSDFoundation unterstützt ein weiteres Projekt: "Network Stack Virtualization Projekt". Hier zeichnete sich Björn Zeeb in der Vergangenheit aus:

The FreeBSD Foundation is pleased to announce continued funding of the network stack virtualization project, made possible by a grant from NLNet. The virtualized network stack will significantly enhance FreeBSD's jail functionality, allowing jails to have their own complete and locally administered network stacks, including firewalls, routing, and IPsec configurations. The Foundation will be sponsoring Bjoern Zeeb, a FreeBSD network developer, to enhance the existing prototype, now being merged into FreeBSD 8.x, as well as provide code review.


PocketBSD
Erst kürzlich wurde hier vom PocketBSD, dem DesktopBSD für die Hosentasche, berichtet. Nun, der Begriff "PocketBSD" ist aus einer Laune heraus entstanden, passt allerdings sehr gut dazu.
Nun nimmt dies auch langsam Formen an, wie man in diesem Thread auf bsdgroup.de nachlesen kann. So ist man am überlegen, eigentlich schon beschlossen, dass man auf den nächsten Events einen USB Stick anbietet, mit installiertem DesktopBSD. Sicherlich kann dieser USB-Stick dann nicht, wie eine CD, frei herausgegeben werden, allerdings rechnet man damit, das Interessierte einen solchen Stick auch erwerben werden. Immerhin kann man diesen, im Gegensatz zu einer CD, weiterverwenden (davon abgesehen, dass sich ein USB-Stick aber nicht als Tassenuntersetzer eignet, bietet er hier nur Vorteile).

TrueBSD Live-CD
Wo man schon bei einer "LiveCD" (live-USB) ist, das TrueBSD Project, welches eine Live-CD basierend auf FreeBSD anbietet, hat kürzlich erst eine neue Version herausgegeben.

FreeBSD von USB installieren
Auch noch nicht allzu lange her ist die Nachricht, dass es FreeBSD nun bald auch auf DVD geben wird, bzw. ISOs für DVD angeboten werden. Dies wurde auch langsam Zeit, da sich der Umfang, durch die wachsende Zahl der third-party-software, immer weiter steigert. So steuert man hier die Marke von 20.000 Ports an.
Wem aber auch schon eine DVD zu altbacken ist, der kann einen Schritt weitergehen, und einen bootbaren USB Stick erstellen, mit welchem dann FreeBSD installiert werden kann.
Eine ausführliche Anleitung gibt es in Zeluts Blog.

Auch dies wäre sicherlich interessant um dies direkt, in Massen, auf USB Sticks zu bringen, und auf Events anzubieten. Sobald die FreeBSD DVDs draussen sind, sollte man dies testen. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.