Im Interview: Daniel Seuffert bei Pofacs zu DesktopBSD

Dienstag, 15. September 2009

Nach der Sommerpause geht es bei Pofacs direkt mit BSD weiter. Diesmal ist Daniel Seuffert im Interview (mittlerweile schon Podcast Nummer 59) mit Pofacs und berichtet über DesktopBSD.

Dem Podcast kann direkt über die Internetseite von Pofacs gelauscht werden. Ein MP3 und OGG gibt es ebenfalls zum download.

Weitere Informationen:
http://www.desktopbsd.net
https://portal.bsdgroup.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/DesktopBSD
http://de.wikipedia.org/wiki/Berkeley_Software_Distribution
http://de.wikipedia.org/wiki/ZFS_(Dateisystem)

BSD im Interview

Montag, 23. März 2009

Am 14. und 15. März fanden die diesjährigen Chemnitzer Linux Tage 2009 statt. Wie jedes Jahr ein toller Event auf dem man immer wieder alte Bekannte trifft.

Auch dieses Jahr war Mario Heide von pofacs wieder zugegen.

Pofacs präsentiert seit geraumer Zeit Interviews mit Menschen aus dem OpenSource-Bereich und hat diesmal einen audiollen Rundgang durch die LinuxTage zu bieten.

Mit dabei im Interview auch Daniel Seuffert (FreeBSD) und Axel S. Gruner (BSDCertification Group).

Die Interviews gibt es als mp3 oder ogg bei pofacs.

Viel Spass beim anhören.



FreeBSD in Audio bei pofacs.de

Freitag, 8. Februar 2008

Heute gibt es mal wieder einen neuen talk bei pofacs.de (Podcast für alternative Computer-Systeme). Diesmal geht es in der Hauptsache um FreeBSD.
Neben dem eigentlichen Thema kommt aber auch wieder das Thema Kryptographie zur Sprache. Im dritten Teil der Serie geht es diesmal um asymetrische Verschlüsselung (beispielsweise PGP oder auch GPG).

Das Hauptthema geht diesmal um FreeBSD, dessen Entstehungsgeschichte. Einen Teil zu FreeBSD konnte man schon in einem früheren Podcast hören, in welchem es hauptsächlich um PC-BSD ging.

Neben einem Ausblick auf FreeBSD 7 wird auch darauf eingegangen wo man heute FreeBSD findet, auf welchen Platformen dies läuft und was das System ausmacht. Zu guter Letzt geht Axel S. Gruner auch noch auf die BSD Zertifizierung ein, welche erstmalig auf den Chemnitzer Linuxtagen abgenommen wird.

Das Interview gibt es hier als mp3 zum download.

BSDTalk: Dru Lavigne über die BSDCertification

Mittwoch, 30. Januar 2008

Es ist mal wieder Zeit für ein Interview. Diesmal aber nicht hier, sondern bei bsdtalk. Als Gast ist diesmal Dru Lavigne zu hören, welche den meisten als die Autorin von "BSD Hacks" bekannt sein dürfte.

Dru Lavigne hat erst kürzlich ein neues Buch herausgebracht "The Best of FreeBSD Basics" über welches Sie im Interview berichtet. In Ihrem Blog berichtet sie seit vielen Jahren über FreeBSD Administration und allgemeine Open Source Themen. Aus den FreeBSD Themen ist das aktuelle Buch von Ihr entstanden.

Hier gibt es den Inhalt des Buches sowie einige Photos.

Neben dem Buch gibt es aber auch Neuigkeiten der BSDCG zu berichten auf welche Dru Lavigne im Interview ebenso eingeht. Es wurde hier erst kürzlich davon berichtet.



Nachgefragt: Interview No.3 mit FreeBSD Comitter Martin Wilke

Sonntag, 13. Januar 2008
Im dritten Interview wenden wir uns dem FreeBSD Project zu, und dort auch gleich einem der Kernstücke, den Ports. Einer der eifrigsten Comitter hierbei ist Martin Wilke, aka miwi, welcher seit einiger Zeit beim FreeBSD Project dabei ist und sich durch seine Quantität als auch Qualität bezüglich der Ports einen Namen gemacht.

Aber genug der Einleitung, Martin wird uns den Rest in diesem Interview erzählen und etwas Einblick in das Projekt als auch in sein Privateleben gewähren.

grunix.de
Hallo Martin. Erzähl doch mal etwas von Dir. Die meisten kennen Dich ja nur als den Mann der Ports. Wie alt bist Du,...?

Martin Wilke
Mein Name ist Martin Wilke. Ich bin 27 Jahre alt und wohne in Preetz (bei Kiel). Neben meinem Hobby fuer FreeBSD habe ich eine Frau und 2 wunderbare Kinder im Alter von 5 und 9 Jahren.


grunix.de
Mit welchem System und welcher Hardware hat Dein persönliches Computerzeitlalter begonnen?

Martin Wilke
Mein erster PC war ein 386DX. Darauf war DOS und spaeter auch Windows 3.11 installiert.


grunix.de
Hast Du vor FreeBSD schon andere unixoide Systeme benutzt? Wenn ja welche?

Martin Wilke
Bevor ich FreeBSD benutzte, habe ich auch mit anderen *nixen experimentiert, z.B. NetBSD und auch DragonFly.


grunix.de
Was sind die Gründe weshalb Du FreeBSD einsetzt?

Martin Wilke
Ich benutze FreeBSD, weil es sich als das fuer meine Zwecke stabilste System herauskristallisiert hat. Bevor ich auf FreeBSD gekommen bin, hatte ich viel Zeit in Linux investiert. Mir gefiel spaeter der Weg, den Linux eingeschlagen hatte, nicht mehr.

Es zeichnen sich zwei, in meinen Augen negative, Entwicklungen ab:

1) Die Distributoren arbeiten darauf hin, dass man Linux installieren kann, ohne jedwede Ahnung von dem System darunter.

2) Der Kernel wird wegen der Masse an unterstuetzter Hardware immer groesser, worunter erwartungsgemaess die Stabilitaet leidet.

3) Als ich tiefer in die FreeBSD-Community eintauchte, stellte ich fest, dass hier viel weniger geflamed wird als bei Linux. Und gerade das liebe ich an der FreeBSD-Community.(natuerlich gibt es auch bei FreeBSD schwarze Schafe.)


grunix.de
Nutzt Du FreeBSD auch beruflich? Und wenn ja, welche Arbeit verrichtet es?

Martin Wilke
Ja, ich benutze FreeBSD auch beruflich. Es laeuft als Server-System, hauptsächlich als Web und Mail Server bei einigen Kunden.


grunix.de
Zurück ins Privatleben. Welches OS kommt hier zum Einsatz? Oder hat jedes Familienmitgleid sein "eigenes" OS?

Martin Wilke
Ich benutze auf meinem PC FreeBSD -CURRENT, meine Frau benutzt FreeBSD 6.2 Stable und bei den Kindern ist ein Dualboot-System installiert - Windows/FreeBSD. Allerdings hat sich das mit der Windows-Installation bald erledigt. Denn jedesmal wenn sie die Windowsplatte crashen werden es 1 - 2 GB weniger nach der Installation (irgendwie muss ich sie da ja mal wegbekommen).


grunix.de
Die Ports, undendliche Vielzahl. Nun sind wir bei fast 18.000 angelangt. Kannst Du den Lesern kurz erklären was ein Port ist, wie er aufgebaut ist und wie er funktioniert?

Martin Wilke
Das Portsystem - fuer viele ein Buch mit sieben Siegeln - ist das Kochbuch von FreeBSD. Es enthaelt Steuerungsdateien, die alle notwendigen Schritte enthalten, um aus einem Quellcodepaket (bei dem auch angegeben ist, wo es zu finden ist) ein in FreeBSD lauffaehiges Programm zu erhalten. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Bibliothek handelt, die Funktionen zur Verfuegung stellt, oder ein Desktop Environment wie Gnome oder KDE. Hinzu kommt noch die Protokollfunktion des Ports-Systems. Hiermit ist eine rueckstandsfreie Deinstallation moeglich, und im Fehlerfall auch eine Nachverfolgung der Aenderungen und Einzelschritte. Erwaehnenswert ist dabei vielleicht der Umstand, das ein "Port" dabei durchaus von einer Vielzahl anderer "Ports" abhaengig sein kann. Dies wird ebenfalls in den Steuerungsdateien protokolliert. So ist es moeglich mit nur einem
Installationsaufruf alle notwendigen Ports zur Verfuegung zu stellen, ohne das der User noch weiter eingreifen muss (mit Ausnahme der evtl. notwendigen Parameter). Das minimiert natuerlich die Fehlerquote erheblich gegenueber anderen Systemen beispielsweise aus dem Linux- oder auch Windowsbereich.


grunix.de
Was ist dann deine Arbeit beim FreeBSD Project? Und seit wann bist Du dabei?

Martin Wilke
Ich bin seit 04. Juni 2006 Committer des FreeBSD-Projekts. Seitdem bin ich an vielen Baustellen beteiligt. An der einen mehr, an anderen weniger. Das faengt an bei den Ports, geht ueber die Ports-Security bis hin zur Dokumentation. In allen Bereichen gibt es sehr viel zu tun. Von Langeweile kann also nicht die Rede sein. Und natuerlich ist jede Hilfe willkommen - vor allem auch im Dokumentationsbereich.


grunix.de
Wie kann man sich die Anfangszeit vorstellen, wenn man dem Projekt beitritt? Wird man ins kalte Wasser geworfen oder bekommt man jemanden an die Seite gestellt?

Martin Wilke
Nein, natuerlich wird man nicht ins kalte Wasser geworfen. Man bekommt einen Mentor zur Seite gestellt, meist sogar einen Co-Mentor. Meine beiden Mentoren waren krion und markus. (Beides sehr nette Leute.) Es gibt am Anfang sehr viel zu lernen und zu beachten. Die Aufgabe des Mentors ist es, dem neuen Committer die Spielregeln des Projektes zu vermitteln. Als Mentor hat man die Aufgabe, zu kontrollieren, dass die Patches des neuen Commiters den Gepflogenheiten des Projektes entsprechen und natuerlich prueft man auch, ob die Patches fehlerfrei funktionieren. Es war fuer mich eine sehr aufregende Zeit als neuer Committer.


grunix.de
Wie viele Ports hast Du mittlerweile unter Deiner Hand, und wieviel Arbeit ist dies täglich?

Martin Wilke
Aktuell betreue ich ungefaehr 140 Ports. Viel Arbeit ist das eigentlich nicht. Die meiste Arbeit stecke ich in die Gnats- Datenbank, ich bearbeite neue Ports, mache Updates, behebe Fehler anderer Maintainer/Submitter, die keinen Commit-Bit haben (die Erlaubnis Pakete selbst einzupflegen). Die Arbeit macht viel Spass, man lernt taeglich etwas dazu. Und es macht sehr viel Spass mit Leuten aus der ganzen Welt zusammenzuarbeiten. Hier moechte ich noch einmal anmerken das ich mir mehr Maintainer wuenschen wuerde. Es gibt zwar einige, aber insgesamt doch recht wenige :-( Im Februar plane ich einen Maintainer-Tag. Einen solchen Maintainer-Tag hatten wir bereits letztes Jahr veranstaltet. Ich hoffe, dass wir das dieses Jahr erneut hinbekommen und diesmal etwas mehr Feedback erhalten.


grunix.de
Machst Du Deine Arbeit manuell, oder werden die Ports automatisch gebaut und überprüft? Wie ist dies technisch umgesetzt?

Martin Wilke
Ich habe im Laufe der Zeit gelernt, das automatische Tools auch Fehler machen oder Fehler uebersehen koennen. Also habe ich mir angewoehnt beides zu machen. Einmal eine lokale Installation, um das Programm zu testen. Und dann teste ich es noch einmal in den Tinderboxen fuer amd64 und fuer i386. Aber natuerlich gibt es auch Scripte, um Ports zu testen oder zum automatiseren, z.B. ports-mgnt/porttools. Es ist eines der besten Tools fuer Porter und Maintainer.


grunix.de
Das dort viel Arbeit dahintersteckt sollte spätestens seit Deinem Aufschrei nach einem Urlaub in Alaska klar sein. Was sagt die Familie dazu und, wie sieht das Spendenkonto aus und wie kann man Dir etwas spenden?

Martin Wilke
Der Aufruf zur Spendenaktion war eigentlich Anfangs mehr aus Frust heraus geschrieben. Soviel Feedback, wie sich daraufhin einstellte, haette ich jedoch in meinen kuehnsten Traeumen nicht erwartet. Ich moechte mich auch an dieser Stelle nochmals bei allen bedanken, die fuer diesen Urlaub gespendet haben. Die aktuelle Spendensumme liegt derzeit bei 928 Euro. Spenden sind weiterhin ueber den Paypal-Button moeglich. Wer kein Paypal-Konto hat, kann die Kontonummer via Mail/IM/IRC erfragen.


grunix.de
Wo trifft man Dich täglich in der virtuellen Welt und wo kann man Dich einmal im wahren Leben treffen?

Martin Wilke
Im Netz trifft man mich in diversen Chats, z.B. im IRC, Jabber, ICQ oder Skype. Wer mich finden will, der findet mich ganz sicher auch. :-) All diejenigen, die mich im Real-Live treffen moechten, haben auf der naechsten SAGF (grosse Grillfeier) der Lug-Norderstedt gute Chancen. Naeheres dazu werde ich dann zu gegebener Zeit in meinen Blog veroeffentlichen. Eventuell schaffe ich es zum CLT oder nach Berlin zum LT (natuerlich am FreeBSD-Stand). Aber das wird sich eher kurzfristig entscheiden.


grunix.de
Ich danke Dir für Deine Zeit.

Martin Wilke
Sehr gerne!



Im Interview: Will Backman von BSDTalk

Freitag, 4. Januar 2008
Will Backman dürfte vielen kein Begriff sein, die Stimme allerdings ist den meisten BSD Nutzern sicherlich bekannt. Will Backman ist der Mann hinter BSDTalk, dem ersten Podcast über die BSD Systeme.
Erst kürzlich haben wir Mario Heide, eine der Stimmen von pofacs.de interviewt, Will konnte sich nun auch etwas Zeit nehmen und unsere Fragen beantworten. So kann man sich ein Bild über die Stimme von BSDTalk machen.

Das nächste Interview steht noch nicht fest, es werden in Zukunft aber noch weitere Interviews folgen.

grunix.de
Will, tell us a bit about yourself (how old are you, what is your job,...)

Will Backman
Currently, I'm the Director of Technology at a school district in Maine, and I also teach computer courses at the University of Maine. I graduated with a degree in Political Science, but I have been lucky to find employment in a field that matches my hobby.


grunix.de
When was your first contact with a computer, and do you remember the brand and model?

Will Backman
I was born in the early 70's, and I remember when my father brought home a big box with a Tandy TRS-80 Model One. I used it to connect to Compuserve and run up the phone bill playing games. In Junior High, I had a TRS-80 Model 3.


grunix.de
Whats your favourite operating system and why?

Will Backman
I really like any of the operating systems that follow the Unix design philosophy, but what I use depends on the job that I need done. I spend most of my time in Ubuntu or OpenBSD, and recently more time with OSX because of requirements at the school district.


grunix.de
What kind of computer hardware are you using in private and why?

Will Backman
At home I have a basic AMD system that I use as my desktop, but I like to collect old hardware. I have two SGI machines, two Apple PPC machines, an IBM RS/6000, and the remains of a few other old x86 systems.


grunix.de
When was you first contact with OpenSource?

Will Backman
A friend gave me an O'Reilly book on running Linux that included a CD with Redhat (maybe 2.0?). I enjoyed the challenge of installing it, and never stopped. It was fun to have a Unix-like OS at home.


grunix.de
How did you get into podcasting, and what made you decide to launch bsdtalk?

Will Backman
I had to commute a lot for my last job, so I listened to podcasts to help pass the time. I couldn't find any podcasts devoted to BSD, so I decided to give it a try. It is a lot of work, but the BSD community has been very friendly and supportive.


grunix.de
How time-consuming is podcast?

Will Backman
Each interview takes around 30 minutes to record, and then I might spend another hour editing and adding a little content.


grunix.de
What kind of software/hardware are you using to produce a podcast and, are you using a regular phone or something like skype for the interview?

Will Backman
I edit the audio using Audacity, but the interviews have been recorded using a variety of software and hardware, depending on what the other person has on their system. I often use Skype out, but I was also using a commercial VoIP service for a while.


grunix.de
Is there a subject you would like to do an podcast with and whom would you like to interview?

Will Backman
I'm happy to talk with anyone, including users and developers. Everyone has a story to tell, and they all contribute to the community.


grunix.de
How many listeners does a podcast have?

Will Backman
According to the server logs, there are between 3000 and 5000 downloads, although I'm not sure how many people actually listen. ;-)


grunix.de
Are you a member of one of the BSDs or a member of a BSD/UNIX group?

Will Backman
I don't attend any user group meetings, although I do try to make it to conferences when I can. There is a local LUG, and I really should attend. If I lived in NYC, I imagine that I would make it to the NYCBug meetings.


grunix.de
Where can we met you in real life?

Will Backman
I try to make it to any open source conference in the New England area, and I should be at BSDCan.


grunix.de
Will, thank you very much for the interview.


Im Interview: Mario Heide von pofacs.de

Mittwoch, 2. Januar 2008
Podcasts geniessen einen immer höheren Stellenwert um Informationen aus erster Hand zu erfahren oder auch um sich unterhalten zu lassen. Einzigartig, im deutschsprachigen Raum, dürfte dabei pofacs.de sein wo auch Themen zu *BSD aufgegriffen werden. Im Vordergrund steht dabei immer das Thema und der Interviewpartner, die eigentlichen Macher des Podcasts verschwinden, als die Stimme der Fragen, im Hintergrund.
Um diesen den geneigten Hörern näher zu bringen, zu erfahren wie diese auf die Idee des Podcasts gekommen sind, welche Verbindungen sie zu den Systemen haben über die sie berichten, hat grUNIX.de Mario Heide von pofacs.de befragt. Das Interview wurde dabei nicht als Podcast aufgenommen, dies überlässt man den Profis von pofacs.de, sondern über Wort und Schrift geführt.

grUNIX.de
Erzähl doch mal was von Dir, wie alt bist Du, was machst Du beruflich,...?

Mario Heide
Mein Name ist Mario Heide. Ich bin 34 Jahre alt und wohne in Schönebeck (bei Magdeburg). Beruflich bin ich in der EDV-Organisation eines Kreditinstitutes tätig. Dort betreue ich datenbankorientierte Anwendungen. Privat interessiere ich mich nach Sohn und Frau auch für all die Sachen, die man auf einem Rechner installieren kann. ;-)


grUNIX.de
Wann war Dein erster Kontakt mit einem Computer, welches Modell war dies?

Mario Heide
Bereits in der Schule durfte ich 1987 das erste Mal auf die Tasten hauen. Allerdings ist das Wort Taste bei dem damaligen KC85 etwas übertrieben, da man noch eine Folientastatur verwendete. Mit der Wende begann dann meine persönliche Computerbiographie. Diese eher klassische Entwicklung führte mich vom C64 II mit einem berüchtigten 1541 Floppy-Laufwerk über den Amiga500, welchen ich wirklich sehr lange einsetzte, zum Windows-3.1-PC. Viel zu schnell kam dann die Ernüchterung, als der Escom-PC mit seinem Monitor, der bis dato am Amiga verwendete Fernseher brachte mir wohl die heutige Brille ein, einfach aus Anwendersicht keinen richtigen Spaß mehr machte. Da ich selbst nie der Spielefreak war und bin, ging ich relativ schnell auf die Suche nach geeigneten Alternativen. Zu diesem Zeitpunkt war Commodore bereits pleite. Einen Rückzug zum geliebten Amiga, auch wenn man zwischenzeitlich mit einem Amiga 1200 oder 4000 noch relativ gut dabei war, fiel wegen fehlender Perspektive dieser Plattform aus. Bei der Wahl meines Desktop-Systems hatte ich vorerst jedoch kein glückliches Händchen. So waren OS/2 und BeOS zwar mehrjährige Begleiter. Allerdings blieb beiden kommerziellen Produkten kein durchschlagende Desktop-Erfolg vergönnt. Während mich OS/2 beruflich bis vor kurzer Zeit noch begleitete, verabschiedete ich mich magels Hardware- und Peripherieunterstützung vor knapp 3 Jahren auch von BeOS. Damit hatte ich mir bereits zu diesem Zeitpunkt
einen alternativen (schlechten ? ;-) Ruf aufgebaut.


grUNIX.de
Welches System setzt Du privat ein und auf welcher Hardware?

Mario Heide
Zwischenzeitlich setze ich Mandriva Linux auf X86 und Mac OS auf PPC zur Erledigung meiner privaten und dienstlichen Aufgaben ein. Neben meiner Sammelleidenschaft, die so ziemlich jedes Gerät mit der Aufschrift Commodore oder Amiga auf meinen ausgebauten Museums-Dachboden wandern ließ, habe ich auch noch einen Oldtimer in Betrieb. Meine Black Beauty, eine NeXTstation TurboColor mit OpenStep im Maximalausbau (Link: http://www.marioheide.de/Bilder/Computer/NeXT/PIC1.html), wird gelegentlich zum Schreiben und Erinnerungsschwelgen auch heute noch genutzt. Neupreis des natürlich gebraucht erstandenen Schmuckstücks betrug lt. Rechnung 21.000 DM! Wenn ich Mac OS X und OpenStep gerade so sehe, fahre ich mit deren Mach-Kernel sogar recht BSD-lastig. ;-)


grUNIX.de
Wann bist Du zu OpenSource und den freien Alternativen gekommen und was war der Grund hierfür?

Mario Heide
Nachdem ich mit OS/2 und BeOS bereits mehrfach auf das "falsche Pferd" gesetzt hatte, gewannen die Begriffe aktive Community und OpenSource für mich an Bedeutung. Obwohl ich auch heute noch stets bereit bin, für gute Software auch Geld zu bezahlen, setze ich heute bei Möglichkeit OpenSource-Projekte ein. Neben der finanziellen Ersparnis, die man auch noch nach Teilnahme an einer Spendenaktionen für das jeweilige Projekt verzeichnen kann, verbinde ich mit OpenSource heute die kontinuierliche Weiterentwicklung und Pflege eines Produktes durch eine Gemeinschaft; also auch eine gewisse Kontinuität in meinem Computerleben. Aktueller Kandidat für eine künftige Nutzung ist das Projekt Ardour, welches eine hochqualitative und mit Pro Tools vergleichbare Audioschnittsoftware inkl. Sequenzer darstellt.


grUNIX.de
Wie bist Du auf die Idee eines Podcasts über alternative Computersysteme gekommen und was verstehst Du unter alternativen Computersystemen?

Mario Heide
Im Frühjahr 2007 konnte ich an einigen Vorträgen von Stefan Schumacher, die von der Magdeburger Linux-Usergroup organisiert wurden, teilnehmen. Nachdem ich mit Stefan in das Gespräch kam, fanden wir im Podcast ein modernes und geeignetes Medium, unsere Interessen und Informationen an die Frau bzw. den Mann zu bringen. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit ging es dann am 2.6.2007 mit Themen rund um Amiga, PostgreSQL und Scribus los. Die anwachsende Podcastdauer von bis zu 90 Minuten haben wir zwischenzeitlich wieder auf hörbare 30 Minuten reduziert.
Unter alternativen Computersystemen verstehen wir Betriebssysteme und Anwendungen, die in der Regel auf keinem vorinstallierten Rechner mitkommen. Viele Anwender wissen bis heute nicht, das es noch ein Leben außerhalb Ihres oft problembehafteten Computeruniversums gibt. Wenn man die ausgelieferten Original-Betriebssysteme und die meistgenutzten Officeanwendungen heute sieht, kann man die von uns vorgestellten Projekte auch als Microsoft-Alternativen zusammenfassen.


grUNIX.de
Zum Verständnis der Hörer, wie zeitintensiv ist so ein Podcast für Dich?

Mario Heide
Nach nun 16 Ausgaben von Pofacs stellt sich eine gewisse Routine ein. Trotzdem nimmt ein Podcast wesentlich mehr als die durchschnittlichen 30 Minuten des fertigen Betrages in Anspruch. Je nach Zuarbeit von Stefan schätze ich den wöchentlichen Zeitaufwand auf 3-5 Stunden. Macht also 6-10 Stunden für eine zweiwöchig erscheinende Ausgabe unseres Podcastes. Nicht vergessen darf man hier die Suche und Kontaktpflege der jeweiligen Gesprächspartner, das Beantworten der Hörerfragen und die technischen Arbeiten rund um den Podcast. Damit meine ich die neben den Vorgesprächen die eigentliche Aufzeichnung des Interviews, das Scheiden des Beitrages, die Anpassung des RSS-Feeds und die Pflege unserer Page. Weiterhin versuche ich, wenn technisch möglich, eine Probeinstallation des jeweiligen Themas durchzuführen, um einen persönlichen Eindruck vom Beitragsthema zu gewinnen. 3-6 Stunden in der Woche sind hier also durchaus nicht zu niedrig angesetzt.


grUNIX.de
Welche Systeme und Hardware nutzt Du für die Interviews?

Mario Heide
Stefan nutzt für seine mobilen Aufzeichnungen derzeit Audacity unter NetBSD. Nachdem auch ich anfangs mit Audacity unter Mandriva Linux aufzeichnete, nutze ich nun zwei Macs mit Mac OS X und Mac OS 9 für die Podcasterstellung. Aktuell gestaltet sich die Audiobearbeitung unter Mac OS einfach als stabiler und unkomplizierter. So gab es bei den ersten Skype-Aufzeichnungen Probleme bei der Aufnahme unter Linux. Eine ältere Pro Tools-Version und das für Podcasts sehr gut geeignete Garageband verrichten derzeit auf Macs gut Ihren Dienst. Weiterhin fanden die vorhandenen Macs, obwohl schon in die Jahre gekommen, wieder einen sinnvollen Einsatz.
Wie bereits erwähnt verfolge ich interessiert die Entwickung des OpenSource-Projektes Ardour. Den aktuellen Entwicklungsstand dieser in der Bedienung an Pro Tools angelehnte Audiosoftware konnte ich auf dem 4. Brandenburger Linux-Infotag im Oktober 2007 bestaunen. Wenn die dort noch festgestellten Probleme beseitigt sind, spricht einiges für den Einsatz der bereits jetzt vielversprechenden Software. Neben der Computertechnik wurde aber auch analoge Aufnahmetechnik wie Mischpult, Mikrofone, Analog-Digital-Wandler und diverses Zubehör für den Podcast angeschafft. Aus diesem Grund haben wir es uns auch erlaubt, auf pofacs.de etwas Google-Werbung zu schalten und einen Paypal-Spendenknopf einzurichten. Herzlich Dank an dieser Stelle an alle, die uns auf diese Weise unterstützen!


grUNIX.de
Über welche Themen würdest Du in der Zukunft gerne einen Podcast?

Mario Heide
Hier sind wir sehr auf Hinweise und Wünsche unserer Hörer angewiesen. In den ersten Beiträgen haben wir natürlich unsere Lieblinge und eigenen Interessen verarbeitet. Künftig werden wir verstärkt auf die Wunschthemen unserer Hörer eingehen. Ich möchte hiermit zum Gebrauch unseres Kontaktformulares auf der Pofacs-Internetseite mit dem Punkt Themenwunsch aufrufen. Bitte sendet Eure Vorschläge, wenn möglich mit Nennung eines Ansprechpartners, an Pofacs! Wenn das vorgeschlagene Thema für viele Hörer interessant ist, berichten wir gern über die entsprechende Alternative.


grUNIX.de
Wen würdest Du in einem Podcast gerne befragen?

Mario Heide
Als Ansprechpartner suchen wir uns in der Regel langjährige Anwender oder ein aktives Mitglied der jeweiligen Community. Da wir einen deutschsprachigen Podcast produzieren, beschränkt sich die Suche auf deutschsprachige Gesprächspartner. Unsere Wunschkandidaten konnten wir bis heute immer von einem Interview überzeugen. Nur das Thema Linux Ubuntu scheint ein hartnäckiger Fall zu werden. So haben wir bis heute auch nach, lass mich schnell nachschauen, genau 12 Interviewanfragen an diverse Ubuntu-Forenbetreiber oder Vereine keine Reaktion erfahren. Vielleicht schreiben wir derzeit auch so viel, dass wir in diversen SPAM-Filtern landen. ;-)
Um die Frage aber direkt zu beantworten: Gern würden wir auch mal zur Abwechslung eine engagierte Frau im IT-Umfeld interviewen!


grUNIX.de
Wieviel Hörer hat ein Podcast im Schnitt?

Mario Heide
Wir wir schnell erfahren haben, sind die Hörerzahlen ein gut gehütetes Geheimnis eines jeden Podcasters, da diese Zahlen über Sponsoring und die Schaltung von Werbung entscheiden. Im Falle unseres nicht kommerziellen Podcastes können wir dies nur bedingt nachvollziehen. So haben wir mit dem Erscheinen unseres 8. Beitrages mit dem Echtzeitbetriebssystem QNX im September 2007 bereits eine vierstellige Anzahl von Hörern für diese Folge verzeichnen dürfen. Natürlich haben uns die anfänglichen Themen rund um den Amiga und ein aus C64-Zeiten bekannten GEOS-Officepaket, welches heute auf einem PC werkelt, und das damit verbundene Interesse an retrolastigen Systemen sehr geholfen.


grUNIX.de
Bist Du Mitglied einer Usergroup, oder wo kann man Dich perönlich treffen (Messen,...)?

Mario Heide
Ich bin Mitglied der Magdeburger Linux-Usergroup (MDLUG) und der German Archimedes Usergroup (GAG). Die Teilnahme an Messen oder Infotagen außerhalb dieser Mitgliedschaften muss ich als aus beruflichen Gründen und als Familienvater meist kurzfristig entscheiden. Stefan ist Mitglied im Chaos Computer Club (CCC), der Deutschsprachigen Anwendervereinigung TeX (Dante e.V.) sowie in der German Unix User Group (GUUG). Er hält regelmässig Fachvorträge zu den Themen NetBSD, Sicherheit, Kryptographie, Hacking und Unix im allgemeinen, z.B. auf den Chemnitzer Linux-Tagen, dem LinuxTag, dem Frühjahrsfachgespräch der GUUG oder dem Chaos Communication Congress und veröffentlicht Artikel in der UpTimes (link: http://net-tex.dnsalias.org/~stefan/nt/ ).

Für die Zukunft planen wir auch die aktive Präsenz von Pofacs auf Veranstaltungen mit der Durchführung von Interviews vor Ort. Obwohl die akustischen Voraussetzungen dort meist nur noch als Herausforderung zu bezeichnen sind, kann man vielleicht auch ein wenig von der guten Atmosphäre dieser Veranstaltungen transportieren.


Vom Schreiben zur Sprache und Stimme

Donnerstag, 27. Dezember 2007


Bisher wurde hier nur die gepflegten News zu *BSD via Tastatur unter das Volk gebracht. Blogs sind aber out, es leben Podcasts. Die Vielzahl der Podcasts lässt kaum mehr Luft zum atmen und man kann gar nicht soviel pendeln um alle interessanten Podcasts zu hören.
In der Welt der BSDs gibts es dabei das englischsprachige bsdtalk und das deutschsprachige pofacs.
Bei letztgenannten werden auch noch weitere Themen neben BSD besprochen und ich hatte auf dem LinuxTag schon Kontakt zu einem der Macher. Es dauerte nun etwas bis aus dem Schreiben nun die Sprache, bzw. Stimme wurde.

Im nächsten Beitrag von pofacs geht es hauptsächlich um PC-BSD worüber Marcel Kaeming interviewt wurde. Zuvor wurde mir die Ehre zu Teil etwas zu FreeBSD, der Entstehung und der BSD Zertifizierung zu erzählen. Etwas mitgenommen von einer akuten Erkrankung durfte ich so die Fragen von Mario Heide beantworten.

Geplant ist für die Zukunft ein grosser Beitrag zu FreeBSD und auch der BSD-Zertifizierung.

Hier bleibt alles beim alten, beim Schreiben, also hört mal öfters bei pofacs rein.

Hier noch die Ankündigung zum Beitrag #16 bei pofacs:

Das freie Unix-Derivat PC-BSD basiert auf FreeBSD. Im Gegensatz zur komplexen Installation und Administration herkoemmlicher Unix-Systeme hat PC-BSD das Ziel, die einfachste Installation eines Betriebssystems fuer einen Desktop zur Verfuegung zu stellen. Einmal installiert, kann der Anwender die Vorteile eines unixoiden Systems geniessen, denn Stabilitaet, Performance und Sicherheit sprechen fuer BSD. Die deutsche Anlaufstelle fuer PC-BSD ist pc-bsd.de. Von dort kann die aktuelle Version des Betriebssystems geladen, Probleme im deutschsprachigen Forum geklaert und ein erster Eindruck des Systems vermittelt werden. Wir sprechen mit Marcel Kaeming, einem Anwender und Mitgestalter dieses Portals. Abgerundet wird der Beitrag durch ein kurzes Vorwort zu FreeBSD. Ueber FreeBSD spricht mit uns Axel Gruner.


Pofacs: Opensolaris - Projekt Indiana

Montag, 3. Dezember 2007

Schaut man etwas über den Tellerrand von *BSD, so sieht man dort am Horizont auch Solaris (gerade auch wegen ZFS, welches ja von Solaris nach FreeBSD portiert wurde).
Neben bsdtalk gibt es nun schon seit geraumer Zeit pofacs:

Pofacs.de ist ein kostenloser Podcast für jeden Computeranwender. Er erscheint alle 2 Wochen und beschäftigt sich mit alternativen Computersystemen abseits des kommerziellen Mainstreams.


In der aktuellen Ausgabe von pofacs geht es um den derzeitigen Stand des Projektes Indiana. Das Interview wurde mit Constantin Gonzalez (Sun Microsystem) geführt.

Das Indiana-Projekt arbeitet daran, eine OpenSolaris Binär-Distribution zu entwickeln, die verschiedene andere OpenSolaris-Projekte mit dem Ziel zusammenführt, die Benutzerfreundlichkeit von OpenSolaris grundlegend zu verbessen. Wichtige Aspekte sind hier die Vereinfachung des Installations-Vorganges, eine modernere Benutzeroberfläche, sowie ein neuartiger netzwerkbasierter Package-Manager. Eine Vorabversion von Indiana für Entwickler ist als OpenSolaris-Developer-Preview bereits erhältlich. Es handelt sich dabei um eine Live-CD, die bereits den neuen Package-Manager, sowie einen verbesserten Installations-Mechanismus enthält.


Das Interview gibt es als mp3 hier zum download.

BSDTalk: Status der BSDCertification

Mittwoch, 19. September 2007

Auf bsdtalk gibt es ein neues Interview mit Dru Lavigne, die Vorsitzende der BSDCertification Group. Neben der Fortschritte die die BSDCertification Group mit dem BSD Zertifikat macht, erzählt Dru Lavigne auch noch von ihrem neuen Job bei Open Source Business Ressource. 

Reinhören lohnt sich mal wieder.

Das Interview liegt als mp3 und als ogg bereit.


BSDCG: Interview mit Dru Lavigne

Sonntag, 4. März 2007
BSDCG-LogoLieber spät als nie, was an meiner Abwesenheit zwecks Reise nach Mauritius lag, hier die Nachricht, das es ein Interview mit Dru Lavigne über die BSD Zertifizierung gibt.

Es wird in Kürze eine neue BSDCG DVD erhältlich sein. Auf dieser wird es die neusten Versionen der BSDs geben. Daneben auch Informationsmaterial zur BSDA Prüfung. Diese wird, wenn möglich, auch am LinuxTag 2007 in Berlin abzulegen sein. Dazu wird es in kurzer Zeit noch weitere Informationen geben.

FreeSBIE 2.0.1-RC: Bitte testen

Freitag, 26. Januar 2007
BeastieMatteo ruft in seinem Blog alle Interssierten dazu auf, FreeSBIE 2.0.1-RC zu testen.

FreeSBIE 2.0 hatte einen schwerwiegenden Fehler, so startete devd nicht beim booten und so konnte moused für USB Mäuse nicht aktiviert werden.

Dieser Fehler, neben einigen anderen, wurde nun in Version 2.0.1 beseitigt. Das nicht nocheinmal ein so schwerwiegender Fehler auftritt, hofft Matteo nun auf ausgiebige Tests.

FreeSBIE 2.0.1 ist nur als torrent verfügbar.

FreeSBIE 2.0 ist eine LiveCD welche auf FreeBSD 6.2 basiert. Eine umfangreiche Dokumentation steht zur Verfügung. Daneben gibt es einen FreeSBIE Port in den FreeBSD Ports, mit dem es möglich ist seine eigene LiveCD zu erstellen.

Auf Distrowatch gibt es auch ein aktuelles Interview mit Matteo.

Interview: Scott Ullrich von pfSense

Donnerstag, 9. November 2006
MirkrofonScott Ullrich der, zusammen mit Chris Buechler, das Projekt pfSense gegründet hat, und selbst am BSDInstaller, DragonFlyBSD und FreeBSD arbeitet, hat openaddict ein Interview gegeben.
Where do you see pfSense in the short term and also heading long term?
SU: World domination. We plan on giving the commercial vendors a run for their money. Better start staffing up your R/D departments

pfSense gibt es mittlerweile als Release 1.0.1 und kann beispielsweise hier heruntergeladen werden.

Das neuste zu pfSense erfährt man immer über das pfSense blog.

pfSense ist eine OpenSource Firewall welche von m0n0wall abgeleitet wurde und auf FreeBSD 6.1 und PF aufsetzt. Dabei ist die Konfiguration über ein webinterface möglich. Eine Übersicht der Features gibt es hier.

BSDTalk mit Thorsten Glaser von MirOS

Dienstag, 7. November 2006
BSDtalk Im neusten BSDTalk wird diesmal Thorsten Glaser von MirOS interviewt.

MirOS BSD, welches auf OpenBSD basiert, gibt es seit 2003. Zur Zeit ist MirOS #9, welches am 25.06.2006 erschienen ist, aktuell.

Neben MirBSD an sich, gibt es noch die MirPorts. Diese unterstützen MirBSD, OpenBSD, MacOSX und Interix.

MirBSD kann von der MirBSD Seite heruntergeladen werden. Informationsmaterial und Flyer gibt es auf der Seite von allBSD.de.

Das Interview gibt es wie immer als mp3 und ogg.

Interview: Pkgsrc unter MacOSX, Linux, HP-UX, Solaris, DFBSD

Freitag, 3. November 2006
MirkrofonDas NetBSD auf mehr als 50 Platformen läuft dürfte mittlerweile ausreichend bekannt sein. Das NetBSD mit Pkgsrc seit geraumer Zeit ein Paketmanagement-System hat, welches ebenso auf vielen Platformen zum Einsatz kommt, ist den meisten, so sie nicht eines dier unterstützten Systeme nutzen, nicht bekannt.

Zu den derzeit unterstützten Systeme gehören, neben NetBSD, FreeBSD, DragonFlyBSD, Solaris, Linux, AIX, IRIX, MacOSX, BSD/OS, OpenBSD, Interix und OSF/1. Diese werden schon seit geraumer Zeit unterstützt. Pkgsrc beinhaltet in etwa 5000 Pakete und die Zahl wächst stetig an. Mehr Informationen zu Pkgsrc findet sich in der Dokumentation.
Jeremy C. Reed hat nun ein Interview mit einigen Pkgsrc Benutzern geführt die Pkgsrc auf diesen Systemen einsetzen. Mit von der Partie sind David Hopper (MacOSX), Pierre-Philipp Braun (Linux), Eric Schnoebelen (HP-UX), Gilles Dauphin (Solaris) und Justin C Sherrill (DragonFlyBSD).

Das Interview gibt es bei bsdnewsletter.com zu lesen.