Bye bye IPv4...welcome IPv6 (unter MacOSX)
Die letzten IPv4 Netze sind vergeben und schon hat man einen Grund mehr ein weiteres Endzeitszenario gebührend zu feiern. Allerdings reiht sich auch dies nahtlos in andere Endzeitszenarien ein, Hokuspokus.
Nebenbemerkung: Ein guter Film ist dabei "Quiet Earth - Das letzte Experiment".
Ja, alle Netze sind weg, dass heisst aber nicht, dass hier auch gleich alle IPv4 Adressen direkt an freie Wäschetrockner und Toaster vergeben wurden. Es gibt sie also noch. Und wenn alle Stricke reißen, dann gibts ja noch NAT. Hier stellt sich allerdings die Frage des Wollens... So gesehen befinden wir uns doch wieder in einer Endzeitstimmung, nicht weil die IPv4 Adressen bald aufgebraucht sind, nein, sondern weil dann NAT in seiner vollkommenen Boshaftigkeit seine ganze Fratze zeigt.
Um Herr der Sache zu werden haben sich ISP "blitzschnell" dazu entschlossen IPv6 zu nutzen. Diese Weitsicht. Oder auch Hoster, wie beispielsweise Hetzner, bieten IPv6 für jedermann an.
Trennen wir also IPv4 Internet vom IPv6 Internet. Schön das es da draussen IPv6 Angebote gibt, jaja, sicherlich alles dualmode, aber was bringt es dem geneigten User hinter seiner IPv4 Fritzbox mit seiner DSL Strippe? Der ISP bietet es dann doch nicht so schnell an.
Aber es gibt Licht am Ende des Tunnels. Ein Tunnel.
Es gibt eine Vielzahl von Anbietern für IPv6 Tunnel, viele nutzen es schon, und da nun IPv4 doch wirklich endlich zu Neige geht, Duke Nukem Forever tatsächlich erscheint, spricht nichts dagegen auch auf seinem Mac IPv6 zu nutzen.
Ein gutes Howto gibt es hier: http://pugio.net/2009/01/enable-ipv6-on-mac-os-x-the-tu.html
Inklusive Scripts und es läuft, nach Anpassungen, alles out-of-the-box.


Das ein grosser Teil von 