Komisches MacBookPro? Oder Ende der Apple Geheimniskrämerei?

Donnerstag, 19. Juli 2007

Es begab sich in der Hitze der Nacht, ein Apple Benutzer hatte sich ein neues MacBookPro (Santa Rosa) 17" direkt bei Apple bestellt. Oh welche Freude es doch für Apple Freunde darstellt ein neues Gerät zu entpacken, was bei vielen einer Zeremonie gleich kommt. Hätte der Benutzer da schon gewusst was auf ihn zukommt, was hätte er getan?

Nun, man bestellt bei Apple einen Laptop und geht davon aus, dass dieses irgendwo in China vom Band fällt, direkt in den Karton mit dem schönen Schriftzug "Designed by Apple, California - assembled in China" und damit niegelnagelneu ist. Man ging davon aus. Bis eben jener Benutzer sein neues MBP in den Händen hielt.

Anschalten, und was geschieht? MacOSX startet direkt durch. Seltsam, musste man da nicht doch immer die letzten Züge der Installation durchführen?

Und was sind das für Programme: BBEdit, Terminal, SMCPlatformConsole, TableBuilder, LogViewer, CPUFreak. Gehören die mittlerweile zum Lieferumfang?

Mitnichten.

Ein Auto wird eingefahren und hat dann ein paar Kilometer auf dem Tacho. Ok. Kennt man. Apple macht dies wohl nun auch bei Laptops. Denn das Gerät hatte schon 9 Ladezyklen hinter sich. Nicht weiter wild, die Kapazität des Akkus sollte bei 5500mAh stehen, bei diesem Gerät liegt diese aber bei 6683mAh. Tja, da würde mich interssieren wie lange der Akku durchhält...

Ok, Programme sind drauf, der Akku kann mehr als er sollte. Alles nicht so schlimm, oder doch?

Dokumente mit dem Titel "Apple needs to know confidential" sollen uns was sagen? Genau, dort kann man nachlesen welche Festplatten für das MBP freigegeben sind, wo es Probleme gab und derer Informationen mehr.

Also doch ein Entwicklergerät?

Das kann man wohl nicht so genau sagen. Interessant wird es was der Apple Support dazu sagt. Sicher werden diese nicht zugeben das es ein Entwicklergerät ist. Ok, verständlich, diese Panne wäre schon enorm. Aber wie kann Apple erklären das ein anscheinend neues MBP schon gebraucht ist? Verkauft Apple gebrauchte Hardware als neu? Ein Einzelfall? Wollen wir es hoffen.

Vmware bringt Virtualisierung für den Mac

Freitag, 22. Dezember 2006
Apple LogoSchön, die Zeit des Wartens hat ein Ende, und so beschert Vmware den Mac-Usern noch ein vorweihnatliches Geschenk in Form von "Vmware Fusion". Der Marktführer der Virtualisierung hat nun endlich ein Produkt für den Mac, auch wenn es sich bis dato noch um eine Beta handelt. Der Download umfasst rund 100MB und es dazu nötig sich zu registrieren, erst danach bekommt, wie üblich, einen Registrierungskey angezeigt. Es ist davon auszugehen das die Beta nur bis zu einem bestimmten Datum lauffähig sein wird, ob und wieviel das fertige Produkt dann kosten wird, steht bisher noch nicht fest.

VMware Images die mit VMware Workstation oder VMware Server erstellt wurden, können auch unter VMware Fusion genutzt werden. Anzumerken ist hierbei aber noch, VMware Fusion ist nur auf Intel Macs lauffähig. Neben USB2 wird auch virtual SMP unterstützt.

VMware muss sich dennoch sehr anstrengen um auf dem kleinen Markt von MacOSX mit Fusion bestehen zu können. Grund hierfür ist das excellente Produkt "Parallels", welches heute auch erst in einer neuen Version erschienen ist und immer mehr Anhänger findet. Parallels kostet rund 80 Euro und so darf man gespannt sein ob Vmware ihr Produkt nicht frei herausgibt, wie schon den VMware Server.

Unter Parallels können nun Windows Anwendungen im Dock abgelegt werden, und man kann zwischen diesen und MacOSX Anwendungen mittels Apfel+Tab hin- und herspringen. Der sogenannten Coherence Mode, bei dem das virtuelle Windows teil von MacOSX zu werden scheint, wurde noch weiter perfektioniert.  Auch die Geschwindigkeit hat nochmals zugelegt, und so kann man mit beinaher nativer Geschwindigkeit rechnen. Dabei belegt Parallels selbst, laut Aktivitätsanzeige, nur rund 100MB im RAM und Windows in den Tieschlaf zu versetzen, bzw. wieder aufzuwecken, dauert maximal 5 Sekunden.

Virtualisierung unter MacOSX

Montag, 4. Dezember 2006
Apple LogoDa sich VMware mit der Einführung eines Produktes für MacOSX noch etwas Zeit lässt, Qemu nicht unbedingt das komfortabelste ist, müssen MacOSX User mit Parallels leben.

Müssen? Von wegen. Parallels ein klarer Gewinner und eine wirklich sehr gute Software zur Virtualisierung unter MacOSX. Windows läuft dabei unter einem MacBookPro 2.16 GHz in nativer Geschwindigkeit, zumindest lässt die Geschwindigkeit nicht zu wünschen übrig. Dabei ist zu beachten, Parallels läut nur unter x86 Apple Hardware.

Seit kurzem gibt es auch eine neue Beta von Parallels, das herausstechende Feature ist hierbei, dass ein unter Bootcamp installiertes Windows auch unter Parallels gestartet werden kann. Achtung, Windows XP muss danach, wenn die entsprechenden Tools installiert sind, neu aktiviert werden.

Noch überzeugender ist allerdings Coherence. Dabei werden die Windows Applikationen direkt auf dem MacOSX Desktop gebracht. So entfällt das lästige switchen zwischen dem fullscreen Windows und MacOSX. Ein wirklich gelungenes Feature was seinesgleichen sucht.

Das Beta vom neuen Parallels, welches auch von der Bedienung überarbeitet wurde, gibt es im Forum zum download.

Willkommen im hier und jetzt, Apple

Mittwoch, 25. Oktober 2006
Apple LogoDa war es mal wieder so weit. Es ward Dienstag und der Applestore war down. Sofort gehen die Spekulationen in gewissen Foren los das es wohl ein neues Produkt geben wird, und es war diesmal wirklich so. Nunja, nicht ganz, eher ein upgrade um den Zug nich zu verpassen. Den neuen MacBook Pros wurde ein Intel Core 2 Duo spendiert. Laut Angaben von Apple soll dieser nun 39% schneller sein als das Vorgängermodell (aber hatte Steve Jobs nicht auch vor "kurzem" noch gesagt, der G5 sei der schnellste und beste...). Neben dem mehr an CPU (zwischen 2.16 und 2.33 GHz) gibt es nun auch endlich mehr RAM. Waren es bis vor kurzem noch 512MB die standardmäßig verbaut wurden, so spendiert Apple den neuen MacBooks Pro nun 1GB an RAM. Auch die Festplatte wurde grösser und misst im kleines MacBook 120GB.

Mit der Einführung der neuen Intel Core 2 Duo CPUs, dem mehr an RAM und der grösseren Festplatte, verdient das MacBook Pro auch wieder sein "Pro" im Namen. War doch bis vor kurzem der Unterschied zum low-cost Modell MacBook, nicht sonderlich gross.

Ob die Qualität der MacBooks Pro wieder besser geworden ist, lässt sich sicherlich in wenigen Wochen sagen. Neben nervenden Fiepgeräuschen (siehe macuser.de) oder der schlechten Verabeitung der MacBooks (hier ein thread bei bsdforen.de), hat sich Apple in letzter Zeit nicht mit Ruhm bekleckert was die Qualität angeht.

Schade auch das das kleinste Modell ein 15" ist, die Nachfrage an einem 13" MacBook Pro wäre sicherlich sehr hoch und würde einige Abnehmer finden.

MAC im Mac

Dienstag, 24. Oktober 2006
Apple LogoMit der kommenden Version von MacOSX, Leopard, führt Apple ein neues Zugriffkontrollsystem ein. Aber ist es wirklich neu? Kaum. Benutzer von FreeBSD ist dieses schon sehr bekannt. Hierzu gibt es im FreeBSD handbook auch ein komplettes Kapitel zu lesen.

Mandatory Access Control (MAC) wurde unter FreeBSD ab Version 5.x eingeführt und hält nun, über den Umweg SEDarwin, Einzug in MacOSX Leopard.

Beim Mac-Framework können Zugriffrechte auf Prozesse, Objekte und Systemressourcen beschränkt werden (Netzwerkverbindungen und sonstiger Hardware).

MAC wurde vom TrustedBSD Projekt in FreeBSD integriert und dient somit auch MacOSX Leopard als Grundlage.

Apple bald mit AMD CPUs?

Montag, 25. September 2006
Apple LogoHector Ruiz, CEO bei AMD, hat das Gerücht in die Welt gesetzt, dass Apple in Zukunft auch auf AMD Prozessoren setzen könnte. Die Aussagen hat er bei einem formellen Dinner in San Francisco getätigt. Als Grund habe er angeführt das Apple nicht in alleiniger Abhängigkeit zu Intel stehen möchte. Apple traue AMD, nach der Übernahme von ATI auch einiges zu. Apple hat hierzu noch keine öffentliche Stellung bezogen.

Die Frage die sich dabei stellt, in welchen Produkten wird Apple dann, so es dazu kommt, Intel CPUs nutzen und in welchen AMD? Das sie ihre komplette Produkpalette mit Intel als auch mit AMD anbieten werden ist kaum anzunehmen. Eher das sie sich immer die beste CPU für den jeweiligen Einsatz nehmen werden. Ob es dann auch "CPU Sprünge" geben wird, beispielsweise bei einem Produktupgrade, da nun die CPU des jeweiligen anderen überlegen ist, bleibt auch fraglich.

Apple sollte daher, so sie sich darauf einlassen, langfristig sehen können welche CPUs in welchen Bereich jeweils die beste Wahl ist. Zwar handelt es sich immer um x86 Systeme, dennoch gibt es, gerade was Virtualisierung angeht, doch unterschiede. Und ob der Kunde Sprünge von der einen zur anderen CPU verstehen wird, ist auch fraglich.

Auf eines darf man aber, so es dazu kommt, sicher setzen, Steve Jobs wird dies als das beste überhaupt anpreisen was es jemals in der Geschichte von Apple gab. Warten wir es ab.

Hier der link mit der Meldung.